Montag, 29. März 2010

Neue Publikationen

Neue Texte zum Thema Feiertage im Islam, Judentum und der Syrisch-Orthodoxen Kirche auf der IOOG-website online unter

http://www.orientokzident.de/index.php?filename=publikationen_feiertage.htm

Dienstag, 9. März 2010

Fenchel mit tunesischer Hackfleischfüllung

Auf einem Bett aus Tomaten liegen Fenchelblätter, die mit einer exotisch gewürzten Hackfleisch-Schafskäse-Füllung und mit Pinienkernen bestreut im Ofen überbacken werden.
Zutaten:
(Für vier Personen)
  • vier mittelgroße Fenchelknollen ( etwa 800g)
  • zwei EL Zitronensaft
  • ein bund glatte Petersilie
  • 350 g Hackfleisch (Rind oder Lamm)
  • je eine Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Kurkuma, Koriander
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • drei EL ÖL
  • eine Dose Tomaten (400g)
  • 50g Schafskäse
  • zwei Eier
  • sechs EL Pinienkerne
Zubereitung:
  1. Fenchel waschen, trockene Schuppenblätter entfernen und am unteren Ende eine etwa 1 cm dicke Scheibe abschneiden. Reichlich Salzwasser mit dem Zitronensaft erhitzen und den Fenchel darin zugedeckt etwa 10 Minuten garen. Abtropfen lassen.
  2. Die Petersilie waschen, trockenschütteln, hacken und mit dem Hackfleisch sowie den Gewürzen mischen. Das ÖL in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin unter Rühren braun anbraten. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
  3. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Fenchel halbieren, die inneren Fenchelblätter herauslösen und sehr fein hacken.
  4. Tomaten abgießen, abtropfen lassen, hacken, mit Salz und Pfeffer würzen und in eine große Auflaufform geben. Das gehackte Fenchelfleisch untermischen.
  5. Käse in eine Schüssel bröckeln, mit den Eiern verquirlen, das Hackfleisch untermischen. Fenchelhälften damit füllen und in die Form setzen. Die Pinienkerne darüberstreuen. Im Ofen (Gas 3; Umluft 180°C) etwa 20 Minuten backen.
Schon gewusst...?
Typisch Tunesisch
Gefülltes Gemüse ist ganz typisch für tunesien. Mit Lammhackfleisch schmecken nicht nur Fenchelknollen, sondern auch andere Gemüsesorten, zum Beispiel Tomaten, Paprika und Auberginen. Die Füllung wird immer mit einer Vielzahl an aromatischen Gewürzen pikant abgeschmeckt.

Libanesischer Joghurt-Gemüse-Auflauf (vegetarisch)

Verschiedenes Gemüse und aromatische Kichererbsen werden für diesen Auflauf mit einer Joghurt-Eier-Sauce überbacken, frische Petersilie und Minze geben einen frischen Geschmack.
Zutaten:
(Für vier Portionen)
  • 150g Kichererbsen
  • 250g grüne Bohnen
  • 2 Stangen Sellerie
  • 250g feste Tomaten
  • eine rote Paprikaschote
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • ein Bund glatte Petersilie
  • drei Zweige frische Minze
  • 300g Joghurt
  • zwei EL Mehl
  • drei Eier
  • drei EL Pinienkerne
Außerdem:
  • Olivenöl für die Form
Zubereitung:
  1. Die Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Mit dem Einweichwasser in einen Topf geben, aufkochen und bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf etwa 1 1/2 Std. köcheln lassen.
  2. Gemüse putzen und waschen. Von den Bohnen die Enden entfernen und entfädeln. In wenig Salzwasser 10-15 Minuten kochen. Abgiessen und abtropfenlassen. Sellerie in Scheiben schneiden und 2-3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Tomaten je nach Größe vierteln oder achteln. Paprikaschoten in Würfel schneiden.
  3. Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Auflaufform mit Olivenöl ausfetten. Kichererbsen abgiessen, abtropfen lassen, mit dem Gemüse mischen, in die Form geben.
  4. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Joghurt mit Mehl und Eiern in einer Schüssel glattrühren. Kräuter dazugeben und kräftig salzen und pfeffern.
  5. Die Joghurtsauce über das Gemüse geben und mit den Pinienkernen bestreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene (Gas 3; Umluft 180°C) in 30 Minuten backen.
Schon gewusst ...?
Typisch Libanesisch
Im Libanon ist Joghurt sehr beliebt und wird viel verwendet. Er taucht sowohl in herzhaften wie in süßen Gerichten auf, wird aber auch gerne als Getränk genossen. Noch heute stellen libanesische Hausfrauen den köstlichen Joghurt selbst her.

Sonntag, 7. März 2010

Nagib Mahfuz „Das Karnak-Café“

von Angela


Ägypten nach 1952 und vor 1967, unbefangen redet das junge Ägypten über das was war und was noch sein wird. Ein Mann mit unbekannter Identität setzt sich in eines der vielen Cafés Kairos und hört zu, läßt sich erzählen. Drei junge Besucher des Karnak-Cafés verschwinden, kommen wieder, hören auf zu reden! Unwissenheit, Vermutungen und Flüstern lösen das unbeschwerte Reden ab. Was bedeutet „erzählen“ jetzt? Was bedeutet „schweigen“?


1967 – Ägyptens Bevölkerung und der Mikrokosmos im Karnak-Café sind traumatisiert. Wie „erzählt“ man jetzt?


Der Erzähler der Novelle versteht es die Zungen zu lösen und die Hauptprotagonisten erzählen aus ihrer Sicht von ein und dem gleichen Ereignis.